MYBOTANIKA in Hamm: Pflanzenmesse mit Raritäten, Zarbex & 3.000 € Philodendron
Manche Pflanzentage starten entspannt mit Kaffee, gemütlichem Aufstehen und einem kleinen Blick auf die eigenen grünen Mitbewohner.
Und manche Pflanzentage starten um 5 Uhr morgens.
Für die MYBOTANIKA in Hamm bin ich früh aufgestanden, ins Auto gestiegen und mehrere Stunden gefahren, um mir eine der spannendsten Pflanzenmessen des Jahres anzuschauen. Und ja: Es hat sich gelohnt.
Es gab seltene Pflanzen, bekannte Shops, viele Monsteras, wunderschöne Anthurien, eine riesige Pflanzenauswahl, liebe Begegnungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern, einen privaten Stand mit richtig schönen kleinen Anthurien-Hybriden — und natürlich einen Philodendron für 3.000 €.
Also genau die richtige Mischung aus: „Oh, wie schön!“ und „Bitte einmal kurz mein Konto beruhigen.“
Der Artikel basiert auf meinem YouTube-Video:
„MYBOTANIKA IN HAMM: Mit Zarbex und einem 3.000 € Philodendron!“
Früh aufstehen für Pflanzen: Die Anreise nach Hamm
Für mich ging es sehr früh los. Ich bin um 5 Uhr morgens aufgestanden — und wer mich kennt, weiß: Ich bin eher Nachteule als Morgenmensch.
Früh aufstehen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber für eine Pflanzenmesse macht man dann doch mal eine Ausnahme.
Die Fahrt nach Hamm dauerte ungefähr vier Stunden. Hin und zurück ist das schon ordentlich, besonders wenn man alleine fährt. Acht Stunden Autofahrt für Pflanzen klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber seien wir ehrlich: In der Pflanzenwelt ist das noch relativ normal.
Ich war dann ziemlich pünktlich um 9:30 Uhr vor Ort.
Und direkt beim Ankommen war klar: Ich war nicht der Einzige mit dieser Idee.
Die Warteschlange: Viele Menschen, aber gute Stimmung
Vor dem Eingang standen bereits unglaublich viele Menschen.

Es gab gefühlt nicht nur eine Schlange, sondern direkt zwei. Eine zog sich um den ersten Block, die andere bog ab und ging weit nach hinten. Im ersten Moment dachte ich wirklich: „Okay, das dauert jetzt mindestens zwei Stunden.“
Aber überraschenderweise ging es sehr zügig rein.
Das war wirklich gut organisiert. Trotz der vielen Menschen bewegte sich die Schlange schnell, und die Stimmung war angenehm.
Was ich besonders schön fand: Niemand hat gedrängelt. Niemand war hektisch. Alle standen ruhig da, hatten gute Laune und waren offensichtlich im gleichen Modus: Pflanzen gucken, Pflanzen kaufen, Pflanzen feiern.
Die Straße war abgesperrt, es gab draußen kleine Essensstände, später roch es nach Bratwurst — und wenn man verschwitzt und leicht überfordert aus einer Pflanzenmesse kommt, ist so ein Geruch schon ziemlich verführerisch.
Die Pflanzencommunity vor Ort
Ein richtig schöner Teil des Tages war für mich, dass mich ein paar von euch erkannt und angesprochen haben.
Ich bin ehrlich: Social-mäßig bin ich manchmal ein bisschen schüchtern. Ich kann reden, wenn ich muss — aber meistens bin ich eher ruhig unterwegs.
Deshalb war es für mich total ungewohnt, plötzlich auf der Messe angesprochen zu werden.
Und dann hörte ich plötzlich irgendwo: „Wuff!“
Da dreht man sich natürlich um.
Weil: Das kennt man ja.
Ich starte meine Videos immer mit „Wuff“, und scheinbar ist das jetzt langsam so etwas wie ein kleiner Erkennungsruf geworden. Ich fand das ehrlich richtig süß.
Die Gespräche waren alle total freundlich. Es ging direkt um Pflanzen, um Videos, um bestimmte Sorten, um Käufe auf der Messe und darum, was man schon gesehen hat.
Das war wirklich schön. Diese direkte, freundliche Verbindung über Pflanzen ist etwas, was ich an solchen Events sehr mag.
Der erste Stand: Mr. Plants und viele Monsteras
Direkt am Eingang war der Stand von Mr. Plants.
Wie gewohnt gab es dort kleine Vitrinen mit besonderen Pflanzen und eine große Auswahl an Raritäten. Besonders auffällig waren die vielen Monsteras.

Es gab unter anderem:
- Monstera Thai Constellation
- Monstera deliciosa Variegata
- Monstera Mint
- gelbliche panaschierte Formen
- verschiedene kleine Anthurien
- und viele weitere besondere Pflanzen
Mein Eindruck war: Die Messe war insgesamt ziemlich Monstera-lastig.
Vor allem Thai Constellations und deliciosa Variegatas waren sehr präsent. Das ist natürlich schön, wenn man Monsteras liebt — und ich liebe Monsteras. Aber man hat schon gemerkt, dass diese Pflanzen aktuell sehr stark vertreten sind.
Thai Constellation: Wie günstig sie inzwischen geworden ist
Was mich immer wieder überrascht: Wie stark die Preise für Monstera Thai Constellation gefallen sind.

Vor ein bis zwei Jahren waren diese Pflanzen noch deutlich teurer. Teilweise hatte man das Gefühl, da hängt einfach noch eine Null mehr am Preis.
Auf der Messe sah man inzwischen Thai Constellations für deutlich angenehmere Preise. Je nach Größe und Panaschierung lagen einige Pflanzen irgendwo im Bereich von 50 bis 70 €.
Gerade bei schönen 50/50-Blättern oder Halfmoon-Optik ist das schon spannend.
Natürlich muss man bei stark panaschierten Pflanzen immer vorsichtig sein. Je mehr Weißanteil, desto schöner sieht es oft aus — aber desto schwieriger kann die Pflanze langfristig auch werden.
Ich persönlich suche bei solchen Pflanzen inzwischen eher nach einer guten Balance: schön panaschiert, aber nicht so weiß, dass die Pflanze direkt knusprig wird.
Zarbex auf der Pflanzenmesse
Ein kleines persönliches Highlight war, dass ich Zarbex gesehen habe.
Am Anfang ist es mir gar nicht direkt aufgefallen. Ich hatte ihn sogar schon gefilmt, ohne es in dem Moment richtig zu realisieren.

Später auf der Messe dachte ich dann: „Moment mal, den kennst du doch.“
Ich kannte ihn vorher eher aus kurzen Videos und Social Media. Deshalb war es lustig, ihn plötzlich auf einer Pflanzenmesse zu sehen.
Ich war dann aber auch zu schüchtern, um einfach hinzugehen und zu sagen: „Du bist doch…“
Also blieb es erstmal beim stillen Erkennen.
Aber hey: Zarbex getroffen. Wenn jetzt irgendwann noch Gronkh auftaucht, ist ein großer Teil meiner persönlichen To-do-Liste abgehakt.
Harmony Plants: Schön, aber für mich nicht ganz der große Knaller
Natürlich war ich auch bei Harmony Plants.
Dort gab es wieder viele besondere Pflanzen, darunter auch einige, mit denen ich kurz geliebäugelt habe.
Besonders aufgefallen ist mir eine Philodendron gloriosum Tricolor.

Eine wunderschöne Pflanze — aber preislich für mich noch etwas zu hoch. Bei solchen Pflanzen spiele ich gerne das Wartespiel.
Viele Pflanzen sind am Anfang extrem teuer und werden mit der Zeit bezahlbarer. Das hat man bei der Thai Constellation sehr gut gesehen.
Deshalb hoffe ich, dass auch manche aktuellen Trendpflanzen in ein oder zwei Jahren etwas günstiger werden.
Ich hatte außerdem kurz überlegt, eine kleine Monstera Mint mitzunehmen. Aber die Exemplare waren mir teilweise zu stark panaschiert.
Und nach meinen Erfahrungen mit sehr weiß panaschierten Pflanzen bin ich da vorsichtiger geworden.
Ich möchte keine Pflanze kaufen, die zwar wunderschön aussieht, aber dann bei mir langsam wegknuspert.
Monstera Mint und die Suche nach der perfekten Panaschierung
Eine Monstera Mint steht grundsätzlich schon auf meiner Wunschliste.
Aber ich suche da wirklich nach der richtigen Pflanze.
Nicht zu grün, nicht zu weiß, nicht zu empfindlich.
Am liebsten wäre mir eine Pflanze mit schöner, stabiler Panaschierung, die nicht direkt bei jedem neuen Blatt braune Stellen bekommt.
Gerade bei Mint-Formen oder sehr hellen Monsteras muss man genau hinschauen. Wenn zu viel Weiß oder zu wenig Chlorophyll vorhanden ist, kann die Pflanze schnell schwieriger werden.
Deshalb habe ich bei Harmony Plants nicht zugeschlagen.
Manchmal ist es besser, eine schöne Pflanze stehenzulassen, als sie nur mitzunehmen, weil man gerade auf einer Messe ist.
Ecuagenera: Große Auswahl und ein bekannter Kontakt
Ein weiterer Pflichtstand war natürlich Ecuagenera.
Dort wurde ich direkt von Alex angesprochen, der mich auf den nächsten Tag der offenen Tür aufmerksam gemacht hat.

Vom 24. bis 27. Oktober findet bei Ecuagenera Europa wieder ein Event statt — und ja, ich denke schon, dass ich da hinfahren werde.
Ich muss nur ein bisschen aufpassen, dass es nicht zu viele Ecuagenera-Videos werden. Aber ich liebe diesen Laden einfach.
Die Auswahl bei Ecuagenera war wieder sehr schön. Besonders Anthurien gab es in großer Menge.
Und genau das ist bei Ecuagenera fast schon das Problem: Die Auswahl ist so groß, dass einzelne Pflanzen gar nicht mehr so stark herausstechen.
Man scannt den Stand und denkt die ganze Zeit: schön, schön, schön, auch schön, oh die auch schön.
Gerade wenn man Anthurien mag, ist Ecuagenera immer gefährlich fürs Portemonnaie.
Warum ich bei Ecuagenera nichts gekauft habe
Ich habe bei Ecuagenera mit ein paar Pflanzen geliebäugelt.
Aber ich habe mich zurückgehalten.
Der Grund: Wenn ich sowieso bald wieder direkt zu Ecuagenera fahre, möchte ich mir dort in Ruhe größere Pflanzen anschauen.
Ich suche aktuell eher nach großen Pflanzen für meinen Raum. Kleine Pflanzen sind schön, aber manchmal möchte man einfach ein richtiges Statement-Piece.
Und bei Ecuagenera weiß ich: Wenn ich dort vor Ort bin, wird mein Portemonnaie sowieso wieder sehr leicht.
Also blieb ich auf der Messe vernünftig.
Zumindest ein bisschen.
Variegata.de und kleine Pflanzen-Schätze
Direkt in der Nähe war auch Variegata.de.

Dort gab es ebenfalls eine schöne Auswahl an Pflanzen, darunter kleinere Töpfe, panaschierte Pflanzen und Zubehör.
Besonders interessant fand ich auch das Zubehör für Regale und Pflanzenaufhängungen. Solche praktischen Sachen gehen auf Messen manchmal ein bisschen unter, weil alle nur auf die Pflanzen schauen.
Aber gerade wenn man viele Pflanzen hat, wird gutes Zubehör irgendwann fast genauso wichtig wie die Pflanzen selbst.
Rankhilfen, Halterungen, kleine Lösungen für Regale — all das macht im Alltag einen riesigen Unterschied.
Jungle Leaves und die riesige Anthurie für 160 €
Bei Jungle Leaves habe ich eine der beeindruckendsten Pflanzen der Messe gesehen.
Eine riesige Anthurie für 160 €.

Das Blatt war wirklich gigantisch. Ich habe meine Hand daneben gehalten, und sie wirkte dagegen winzig.
Die Pflanze war wunderschön, groß, kräftig und hatte einen richtig gut bewurzelten Topf mit Moos.
Ich habe wirklich kurz überlegt.
Aber dann kam wieder der vernünftige Teil in mir durch.
Ich habe bereits ähnliche Pflanzen. Und wenn man irgendwann ein Muster erkennt — samtige Blätter, helle Adern, typische Anthurium-Optik — dann muss man sich fragen: Brauche ich wirklich noch eine?
In dem Moment habe ich mich dagegen entschieden.
Aber beeindruckend war sie definitiv.
Der private Stand von Vietan: Mein persönlicher Favorit
Einer meiner Lieblingsstände war ein kleiner privater Verkaufsstand von Vietan.

Ich habe kein großes Logo, keine Website und keinen Instagram-Namen gesehen, deshalb nenne ich hier nur den Vornamen.
Der Stand war aber wirklich schön.
Es gab kleine Anthurien-Hybriden, sehr gut beschriftet, zu fairen Preisen. Viele Pflanzen lagen ungefähr zwischen 5 und 25 €.
Und genau das fand ich so sympathisch.
Keine völlig absurden Preise, keine übertriebene Präsentation, sondern einfach schöne kleine Pflanzen mit spannendem Potenzial.
Besonders mochte ich den Überraschungsmoment: Bei Hybriden weiß man oft noch nicht genau, wie sie später aussehen werden.
Man sieht die Elternpflanzen, man hat eine grobe Idee — aber das Ergebnis bleibt spannend.
Meine Käufe: Zwei kleine Anthurien-Hybriden
An diesem Stand habe ich zwei Pflanzen gekauft.
Die erste war eine Anthurium magnificum x Indo Portillae.
Eine kleine Pflanze, die schon eine schöne Basis hatte. Ein Blatt hat auf der Rückfahrt leider etwas gelitten, weil es im Auto sehr warm war. Bei ungefähr 30 °C und Sonne passiert so etwas leider schnell.
Die zweite Pflanze war eine Anthurium besseae Dark Form x Indo Portillae.
Auch hier fand ich den Gedanken spannend, nicht genau zu wissen, wie die Pflanze später aussehen wird.
Für die eine Pflanze habe ich 25 € bezahlt, für die andere 15 €.
Das fand ich absolut fair.
Gerade bei kleinen Anthurien-Hybriden macht es Spaß, sie großzuziehen und zu beobachten, wie sich die Blätter mit der Zeit entwickeln.
Warum kleine private Stände oft besonders spannend sind
Solche privaten Stände mag ich auf Pflanzenmessen besonders gerne.
Natürlich sind große Shops beeindruckend. Sie haben viele Pflanzen, professionelle Stände und bekannte Namen.
Aber kleine private Stände haben oft etwas Persönliches.
Man merkt, dass dort jemand mit Leidenschaft Pflanzen vermehrt, pflegt und verkauft.
Die Preise sind oft fairer, die Pflanzen sind spannend, und man findet manchmal kleine Schätze, die man bei den großen Shops übersieht.
Für mich war dieser Stand deshalb eines der Highlights der Messe.
Lieblingspflanzengärtnerei: Sukkulenten ohne Ende
Ein weiterer auffälliger Stand war die Lieblingspflanzengärtnerei.

Dort gab es unglaublich viele Sukkulenten in allen möglichen Formen, Größen und Töpfen.
Ich bin persönlich nicht der größte Sukkulenten-Typ, aber ich fand die Auswahl beeindruckend.
Man vergisst manchmal, wie vielfältig Sukkulenten eigentlich sind.
Es gibt so viele Formen, Farben und Wuchsarten, dass selbst ich kurz dachte: „Okay, vielleicht sollte ich mich doch mal mehr damit beschäftigen.“
Für Sukkulenten-Fans war dieser Stand bestimmt ein kleines Paradies.
Geweihfarne: Schön, aber ich war zu geizig
Ich hatte mir vorgenommen, auf der Messe nach Geweihfarnen zu schauen.
Zu Hause habe ich bereits einen kleinen Geweihfarn, den ich stark reduziert bei Pflanzen-Kölle gekauft hatte. Er wächst inzwischen an einem selbstgebauten kleinen Topf beziehungsweise Halter und hängt an meinem Regal.
Das System funktioniert ganz gut, deshalb wollte ich gerne noch ein oder zwei andere Geweihfarne ausprobieren.
Auf der Messe gab es auch wunderschöne Exemplare.
Aber einer, der mir gefiel, hätte etwa 35 € gekostet.
Und da war ich ehrlich gesagt zu geizig.
Für das, was ich vorhabe, reicht mir erstmal ein günstigeres Exemplar aus dem Baumarkt oder Gartencenter. Ich möchte einfach testen, ob mein System funktioniert, bevor ich mehr Geld ausgebe.
Golden Dragon Variegata: Eine absolute Wunschpflanze
Ein großes Highlight war für mich die Philodendron Golden Dragon Variegata.
Diese Pflanze steht ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste.
Die Blattform, die Panaschierung, der gesamte Wuchs — ich finde sie einfach wunderschön.
Aber sie ist teuer.
Sehr teuer.
Auf der Messe lagen Exemplare ungefähr im Bereich von 200 bis 400 €.
Das ist für mich schon eine Preisklasse, bei der ich nicht spontan zugreife.
Für eine absolute Wunschpflanze kann man irgendwann vielleicht mal so viel ausgeben. Aber ich hoffe noch, dass die Preise etwas fallen.
Wenn ich irgendwann auf einer Botanika oder einer anderen Messe einen schwachen Moment habe und genau die richtige Pflanze sehe, könnte es passieren.
Aber diesmal blieb sie stehen.
Philodendron Billietiae Variegata für 650 €
Auch eine Philodendron Billietiae Variegata habe ich gesehen.
Preislich lag sie ungefähr bei 650 €.
Das ist mir persönlich für eine Pflanze zu viel.
So schön sie auch ist: Irgendwann ist bei mir eine Grenze erreicht.
Ich verstehe, dass solche Pflanzen selten sind und dass besondere Panaschierungen ihren Preis haben. Aber für mich muss das Verhältnis zwischen Preis, Risiko und Freude passen.
Bei 650 € wäre ich wahrscheinlich zu nervös, um die Pflanze überhaupt entspannt zu pflegen.
My Green Rarities und weitere große Stände
Auch bei My Green Rarities gab es eine beeindruckende Auswahl.

Viele verschiedene Pflanzen, darunter Monsteras, Syngonien, Sukkulenten und andere Raritäten.
Ich kannte den Shop vorher nicht wirklich aktiv, deshalb war es schön, ihn auf der Messe zu entdecken.
Genau das mag ich an solchen Events: Man findet Shops, die man online vielleicht nie aktiv gesucht hätte.
Man läuft vorbei, sieht eine Pflanze, bleibt stehen — und plötzlich hat man einen neuen Namen auf der Liste.
Hoya Greenhouse und Ben’s Jungle
Auch Hoya Greenhouse und Ben’s Jungle waren vertreten.
Bei Hoya Greenhouse gab es natürlich viele Hoyas.
Ich bin leider nicht der größte Hoya-Typ. Oder vielleicht noch nicht.
Ich finde manche Hoyas schön, aber sie lösen bei mir nicht diesen extremen Sammelreiz aus wie Monsteras, Philodendren oder Anthurien.
Trotzdem war die Auswahl beeindruckend, und für Hoya-Fans war der Stand bestimmt sehr spannend.
Ben’s Jungle hatte ebenfalls viele Pflanzen und einen großen Stand. Insgesamt waren die Stände auf der Messe wirklich umfangreich und gut besucht.
Hanf- und Palmen-Ideen für zukünftige Projekte
Auf der Messe habe ich auch kleine Hanfpflanzen gesehen.

Da kam mir direkt die Idee, irgendwann mal Hanfpflanzen in Semi-Hydro auszuprobieren.
Ich müsste mich vorher noch genauer einlesen, aber als kleines Experiment für den Kanal fände ich das spannend.
Auch Palmen haben mich auf der Messe interessiert.
Bei Happy Palm & Co. fand ich die Idee schön, sich ein bisschen Urlaubsgefühl nach Hause zu holen.
Eine kleine Palme in Semi-Hydro umzustellen, wäre vielleicht auch mal ein interessantes Projekt.
So eine kleine Südsee-Palme für zu Hause — natürlich ohne Garantie, dass das perfekt funktioniert. Aber genau solche Experimente machen ja Spaß.
Ford Plants und das riesige Pflanzenmonster
Zum Ende kam noch ein echtes Highlight: Ford Plants.
Dort stand eine riesige Pflanze, vermutlich ein Philodendron.

Der Stamm war wirklich massiv. Faustgroß, kräftig, beeindruckend. Dazu hatte die Pflanze sogar Blüten.
Zum Glück stand kein Preis dran.
Und ehrlich gesagt: Zum Glück stand auch kein Name dran.
Denn wenn so eine Pflanze bei Ecuagenera stehen würde, müsste ich wahrscheinlich kurz auf meinen Kontostand schauen und mit mir selbst diskutieren.
Das war wirklich ein Monstrum von Pflanze. Genau die Art von Pflanze, bei der man denkt: „Die würde sich bei mir auch gut machen.“
Und genau das ist gefährlich.
Die teuerste Pflanze der Messe: 3.000 € Philodendron
Bei Ford Plants habe ich dann auch die teuerste Pflanze gesehen, die mir auf der Messe begegnet ist.
Ein kleiner variegierter Philodendron für 3.000 €.

Ja. Dreitausend.
Die Pflanze war nicht riesig. Eher klein. Aber offenbar sehr selten und besonders panaschiert.
Solche Preise sind natürlich für Sammler gedacht, die ganz bestimmte Pflanzen suchen und bereit sind, dafür tief in die Tasche zu greifen.
Für mich persönlich ist das weit außerhalb dessen, was ich für eine Pflanze ausgeben würde.
Aber als Messe-Highlight war es natürlich spannend.
Man läuft daran vorbei, sieht das Preisschild und denkt kurz: „Okay, ich habe heute offiziell die Luxusabteilung betreten.“
Was ich gekauft habe
Am Ende habe ich nicht übertrieben viel gekauft, aber doch ein paar schöne Sachen mitgenommen.
Meine Ausbeute:
- Anthurium magnificum x Indo Portillae
- Anthurium besseae Dark Form x Indo Portillae
- lebendes Sphagnum-Moos
- Monstera Burle Marx Flame
Die beiden Anthurien-Hybriden kamen vom kleinen privaten Stand.
Das lebende Sphagnum-Moos wollte ich schon länger ausprobieren. Für 7 € habe ich es mitgenommen, um es in eine Box zu setzen und vielleicht später für lebende Moosstäbe zu nutzen.
Ich finde die Idee spannend, irgendwann einen wirklich lebendigen Wachstumsstab auszuprobieren.
Monstera Burle Marx Flame für 100 €
Der größte Kauf war meine Monstera Burle Marx Flame.
Diese Pflanze wollte ich schon länger haben.
Wenn sie größer wird, entwickelt sie unglaublich geschlitzte Blätter mit sehr wenig Blattfläche. Das sieht richtig besonders aus.
Für 100 € fand ich den Preis in Ordnung.
Natürlich ist das immer noch viel Geld für eine Pflanze, aber bei dieser Art und Größe war es für mich okay.
Ich hatte vorher nicht geplant, sie mitzunehmen. Aber manchmal sieht man eine Pflanze und weiß: Die passt.
Und dann fährt sie eben mit.
Mein Fazit zur MYBOTANIKA in Hamm
Die MYBOTANIKA in Hamm war für mich ein richtig schöner Pflanzentag.
Die Messe war gut besucht, aber nicht unangenehm chaotisch. Die Stimmung war freundlich, der Einlass ging schneller als erwartet, und die Auswahl war groß.
Besonders schön fand ich:
- die Begegnungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern
- die vielen Monsteras und Anthurien
- den privaten Stand mit fairen Preisen
- die riesige Anthurie für 160 €
- die Golden Dragon Variegata
- die Burle Marx Flame
- und natürlich den 3.000 € Philodendron als Messekuriosität
Nicht jeder Stand war für mich persönlich gleich spannend. Manche Pflanzen waren mir zu teuer, manche Sorten habe ich schon zu oft gesehen, und bei einigen Trendpflanzen warte ich lieber ab.
Aber genau das macht so eine Messe aus: Man schaut, vergleicht, staunt, lässt manches stehen und nimmt anderes mit.
Für Pflanzenfans lohnt sich die MYBOTANIKA definitiv.
Ob man am Ende mit einer seltenen Rarität, einer kleinen Anthurie oder einfach nur mit vielen Eindrücken nach Hause fährt — man bekommt auf jeden Fall genug Pflanzenfutter für Kopf, Herz und Wunschliste.
Weitere Videos und Artikel zur MyBotanika
Da ich bereits mehrfach bei der MyBotanika war, findest du auf Leafy Sanctuary und meinem YouTube-Kanal noch weitere Videos, Pflanzen-Unboxings und Eindrücke rund um seltene Anthurien und Philodendren.
Gerade wenn du große tropische Pflanzen, dunkle Blätter oder außergewöhnliche Anthurien liebst, wirst du dort vermutlich sehr schnell fündig.
FAQ: Häufige Fragen zur MYBOTANIKA in Hamm
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