Der Holländer am Olympiastadion: Mein Besuch im Pflanzenparadies in Berlin
„Der Holländer“ am Olympiastadion – Mein Besuch im Pflanzenparadies in Berlin
Manchmal braucht man einfach einen kleinen Pflanzenausflug. Kein großes Event, keine Messe, kein stundenlanges Planen — einfach Kamera einpacken, losfahren und schauen, was es in einem großen Gartencenter so alles zu entdecken gibt.
Genau das habe ich gemacht. Ich war beim Holländer am Olympiastadion in Berlin und habe dich in meinem Video ein bisschen mitgenommen.
Und ja: Es gab einiges zu sehen.
Von kleinen Monstera Thai Constellation für knapp 20 €, über eine Alocasia Frydek Variegata, bis hin zu riesigen panaschierten Monsteras, seltenen Anthurien, einem massiven variegierten Philodendron und einer Thai Constellation für 999 €.
Also einmal alles zwischen: „Oh, wie süß!“ und „Für den Preis bekomme ich ein neues Smartphone.“
Der Artikel basiert auf meinem YouTube-Video:
„»DER HOLLÄNDER« am OLYMPIASTADION – Mein Besuch!“
Der Holländer am Olympiastadion: Der erste Eindruck
Der Holländer am Olympiastadion ist kein kleiner Pflanzenladen, sondern ein richtig großes Gartencenter. Schon von außen wirkt das Gebäude ziemlich riesig. Der Eingang ist allerdings ein bisschen versteckt — nicht direkt dort, wo groß „Holländer“ draufsteht, sondern eher rechts daneben.
Direkt vor dem Eingang gibt es meistens noch saisonale Stände. Je nach Jahreszeit findet man dort zum Beispiel Spargel, Beeren oder andere kleine Marktstände.
Was ich wirklich praktisch finde: Die Parkmöglichkeiten sind super. Direkt hinter dem Gebäude gibt es einen großen Parkplatz, und ich hatte bisher eigentlich nie Probleme, dort einen Platz zu finden.
Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man gut hin, denn in der Nähe gibt es eine Bahnstation. Für Berlin ist das schon ziemlich angenehm: Man kann entweder mit dem Auto kommen oder entspannt mit den Öffis fahren.
Der Eingangsbereich: Viel Deko, wenig Pflanze
Wenn man reinkommt, landet man erstmal nicht direkt im Pflanzenparadies, sondern in einem sehr dekorativen Eingangsbereich.
Dort stehen viele Kerzen, Übertöpfe, Dekoartikel und saisonale Sachen. Für manche ist das bestimmt wunderschön. Für mich persönlich ist es ein bisschen zu kitschig.
Ich bin da ehrlich: Ich komme wegen der Pflanzen.
Aber natürlich gehört dieser Bereich zu so einem großen Gartencenter dazu. Wer also gerne Deko, Kerzen, Übertöpfe oder kleine Geschenkartikel anschaut, wird dort bestimmt schon fündig.
Wenn du aber denkst: „Moment mal, wo sind denn jetzt die Pflanzen?“ — keine Sorge. Die kommen direkt dahinter.
Der große Pflanzenbereich
Nach dem Deko-Bereich kommt man in den großen Hauptraum mit den Pflanzen.

Auf den ersten Blick sieht man viele klassische Zimmerpflanzen, Orchideen, größere Grünpflanzen, hängende Pflanzen und kleinere Töpfe. In der Mitte standen viele Orchideen in unterschiedlichen Farben und Schattierungen.
Daneben gab es eher klassische Pflanzen, die man auch aus Baumärkten kennt. Also nichts, was einen direkt komplett vom Hocker haut, aber solide Auswahl.
Was mir gut gefällt: Der Laden nutzt den Raum schön aus. Es hängt viel von der Decke, es gibt Pflanzenwände, größere Exemplare links und rechts, und insgesamt wirkt der Bereich ziemlich voll und grün.
Man merkt: Das ist kein kleiner Pflanzenladen mit fünf Regalen. Das ist schon ein richtig großes Gartencenter mit viel Auswahl.
Orchideen, Alocasien, Ficus und Epipremnum
Im Hauptbereich findet man viele bekannte Zimmerpflanzen.
Es gab zum Beispiel:
- Orchideen in vielen Farben
- Alocasien
- Ficus-Arten
- Epipremnum-Arten
- Syngonien
- Kakteen
- hängende Pflanzen
- kleinere Jungpflanzen
- größere Solitärpflanzen
Alocasien dürfen natürlich nicht fehlen. Meine persönliche Beziehung zu Alocasien ist allerdings schwierig. Ich mag sie, sie mögen mich nicht. Oder vielleicht mögen wir uns beide nicht. Jedenfalls ist da eine gewisse Spannung im Raum.

Optisch sind sie wunderschön, aber ich bin einfach ein notorischer Alocasia-Töter. Deshalb schaue ich sie mir meistens lieber an, statt sie mitzunehmen.
Die großen Monstera Thai Constellation / Variegata Exemplare
Ein echtes Highlight waren die riesigen panaschierten Monsteras.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es alles Monstera Thai Constellation waren oder teilweise auch Monstera deliciosa Variegata, weil es nicht überall eindeutig ausgeschildert war.
Aber eins war klar: Die Pflanzen waren groß, auffällig und wunderschön.
Es standen dort mehrere große Exemplare für etwa 400 €. Für diese Größe fand ich den Preis tatsächlich gar nicht so schlecht. Gerade wenn man bedenkt, wie teuer solche Pflanzen vor ein bis zwei Jahren noch waren, ist das schon spannend zu sehen.

Die Preise für Thai Constellation und andere panaschierte Monsteras sind inzwischen deutlich gefallen. Trotzdem ist es natürlich immer noch eine Pflanze, bei der man nicht mal eben sagt: „Ach komm, die nehme ich spontan mit.“
Für mich persönlich war es eher ein Anschauen-und-Bewundern-Moment. Ich habe schon mehrere Thai Constellations zu Hause, deshalb wäre so ein riesiges Exemplar für mich einfach zu viel gewesen.
Panaschierung: Schön, aber nicht immer praktisch
Bei panaschierten Pflanzen schaue ich inzwischen etwas kritischer hin.
Früher dachte ich auch: Je mehr Weiß, desto besser.
Heute sehe ich das anders.
Alles, was deutlich über 30 % Weißanteil hinausgeht, ist für mich persönlich eher schwierig. Natürlich sieht es spektakulär aus. Aber die weißen Blattbereiche produzieren kein Chlorophyll und sind für die Pflanze eher Belastung als Vorteil.
Das bedeutet: Je mehr Weißanteil, desto empfindlicher kann die Pflanze werden.
Gerade bei Monsteras finde ich eine ausgewogene Panaschierung viel schöner und langfristig auch sinnvoller. Ein bisschen Weiß, schöne Musterung, aber bitte nicht komplett halb tot dekorativ.
Der Tisch mit den besonderen Pflanzen
Weiter hinten gab es einen kleineren Tisch mit spannenderen Pflanzen.

Dort standen unter anderem:
- eine Monstera Aurea
- eine große Anthurium Regale
- kleine Monstera Thai Constellation
- eine Alocasia Frydek Variegata
- verschiedene panaschierte Pflanzen
- seltenere Anthurien
Besonders süß fand ich die kleinen Thai Constellations für 19,99 €.
Ich liebe kleine Thai Constellations. Diese kleinen Blätter mit der Panaschierung sehen einfach übertrieben niedlich aus. Für knapp 20 € fand ich das wirklich einen guten Preis.
Wenn man noch keine Thai Constellation hat und gerne klein starten möchte, wäre das definitiv eine interessante Option gewesen.
Alocasia Frydek Variegata für 25–30 €
Ein weiteres kleines Highlight war die Alocasia Frydek Variegata.
Die Pflanze war ungefähr in einer schönen kleinen Größe und lag preislich bei etwa 25 bis 30 €.
In meinem Kopf war diese Pflanze irgendwie immer noch bei 100, 200 oder 300 € abgespeichert. Deshalb war ich kurz überrascht, sie in dieser Preisklasse zu sehen.
Optisch finde ich die Frydek Variegata wirklich wunderschön. Diese samtigen dunklen Blätter mit weißer Panaschierung — das sieht schon sehr edel aus.
Aber dann kommt wieder mein persönliches Alocasia-Problem.
Ich weiß einfach, dass die Chance bei mir hoch ist, dass sie eingeht. Und dann investiere ich die 25 € lieber in Sprit, fahre mit euch zu einem anderen Pflanzenladen und mache daraus ein neues Video.
Man muss seine Schwächen kennen. Meine Schwäche heißt: Alocasia.
Seltene Anthurien: Schön, aber preislich schwierig
Auf dem Tisch standen auch einige seltenere Anthurien und Kreuzungen.
Zum Beispiel eine Anthurium Papillilaminum x King of Spades für etwa 400 €.
Und genau da bin ich persönlich oft raus.
Nicht, weil die Pflanzen nicht schön sind. Viele dieser Anthurien sind wirklich beeindruckend. Große samtige Blätter, rote Adern, dunkle Blattflächen — das kann schon richtig edel aussehen.
Aber bei sehr speziellen Anthurium-Kreuzungen sehe ich persönlich irgendwann den Preisunterschied nicht mehr.
Wenn eine Pflanze für mich auf den ersten Blick ähnlich aussieht wie eine andere, aber plötzlich zwei Nullen mehr kostet, dann bin ich einfach zu pragmatisch.
Sammler sehen das natürlich anders. Und das ist auch völlig okay.
Aber für mich persönlich muss eine Pflanze nicht nur selten sein. Sie muss mich auch wirklich so sehr begeistern, dass ich den Preis verstehe.
Das kleine Gewächshaus mit den Exoten
Direkt neben dem Tisch gibt es beim Holländer noch ein kleines Gewächshaus.

Das ist für mich eigentlich immer der spannendste Bereich.
Dort stehen die richtigen Exoten: seltenere Syngonien, Anthurien, Alocasien, Kreuzungen, panaschierte Pflanzen und alles, was ein bisschen spezieller ist.
Der Bereich ist videoüberwacht, was bei den Preisen auch nicht überrascht.
Wenn man in dieses kleine Gewächshaus reingeht, sieht man sofort: Hier wird es teurer.
Viele Pflanzen lagen dort bei 100 € aufwärts. Manche deutlich darüber.
Panaschierte Alocasien und andere Raritäten
Besonders auffällig waren dort die panaschierten Alocasien.
Optisch sind die natürlich ein Traum. Wenn die Blätter größer werden und diese weißen Bereiche richtig zur Geltung kommen, sieht das fantastisch aus.
Aber dann steht da eben auch schnell ein Preisschild mit 300 €.
Und da bin ich persönlich vorsichtig.
Gerade bei Pflanzen, von denen ich weiß, dass sie bei mir nicht zuverlässig funktionieren, wäre mir das Risiko einfach zu hoch.
Es gab auch Pflanzen, bei denen mir aufgefallen ist, dass die Panaschierung die Blattform etwas verändert hat. Das sieht man bei manchen stark panaschierten Pflanzen häufiger: Der weiße Bereich wächst anders, das Blatt verzieht sich oder wirkt nicht mehr ganz harmonisch.
Das ist Geschmackssache. Ich persönlich mag es lieber, wenn die Pflanze trotz Panaschierung noch eine schöne, natürliche Blattform behält.
Preise im Vergleich zum Onlinehandel
Ein Punkt, der mir beim Holländer immer wieder auffällt: Die Auswahl ist wirklich schön, aber die Preise sind teilweise hoch.
Natürlich muss man fair bleiben.
Der Laden steht in Berlin, in guter Lage, mit großer Fläche, Personal, Pflegeaufwand und allem, was dazugehört. Außerdem kann man die Pflanzen vor Ort anschauen, direkt mitnehmen und muss kein Versandrisiko eingehen.
Das ist ein echter Vorteil.
Trotzdem habe ich bei manchen Pflanzen gedacht: Online bekommt man die gleiche oder eine ähnliche Pflanze deutlich günstiger.
Gerade bei seltenen Pflanzen lohnt es sich oft, Preise zu vergleichen. Wenn man nicht gerade bei minus 20 Grad oder plus 40 Grad bestellt, kann Onlinekauf durchaus eine gute Alternative sein.
Ich persönlich bin da inzwischen geduldig.
Wenn eine Pflanze gerade im Trend ist und 300 € kostet, warte ich lieber ein oder zwei Jahre. Sehr oft kommen die Preise irgendwann runter.
Dann kommt der Preis zu mir — nicht ich zum Preis.
Der Holländer als Ort zum Anschauen
Für mich ist der Holländer am Olympiastadion vor allem ein Laden zum Anschauen.
Wenn ich eine seltene Pflanze mal live sehen möchte, ist das einer der besten Orte in Berlin.
Gerade außerhalb von Pflanzenmessen wie der Botanika gibt es nicht viele Läden, in denen man solche Raritäten wirklich vor Ort sehen kann.
Deshalb gehe ich dort gerne hin, auch wenn ich nicht immer etwas kaufe.
Man kann Pflanzen vergleichen, Größen einschätzen, Panaschierungen live sehen und einfach ein Gefühl dafür bekommen, ob eine Pflanze einen wirklich begeistert.
Das ist online manchmal schwierig. Auf Fotos sieht vieles spektakulär aus. Live merkt man dann manchmal: Hm, vielleicht doch nicht meins.
Kleine Pflanzen: Perfekt zum Ausprobieren
Neben dem Exoten-Gewächshaus gab es auch einen Bereich mit kleineren Pflanzen.
Das finde ich immer schön, weil nicht jeder direkt eine riesige Pflanze kaufen möchte.

Kleine Pflanzen haben viele Vorteile:
- Sie sind günstiger.
- Sie brauchen weniger Platz.
- Man kann Pflegebedingungen testen.
- Das Risiko ist geringer.
- Man kann sie von Anfang an an die eigene Wohnung gewöhnen.
Gerade bei Pflanzen, bei denen man unsicher ist, ob sie bei einem funktionieren, finde ich kleine Exemplare sinnvoll.
Ich weiß zum Beispiel, dass ich mit Philodendren, Monsteras und vielen Anthurien gut klarkomme. Bei Alocasien sieht es anders aus.
Deshalb würde ich bei einer Alocasia eher klein starten — oder sie einfach im Laden bewundern und dann ohne sie nach Hause fahren.
Große Pflanzen: Anthurium Regale und massive Philodendren
Ein weiterer spannender Bereich war der Tisch mit größeren Pflanzen.
Dort standen unter anderem große Anthurien und ein wirklich massiver panaschierter Philodendron.
Die Anthurium Regale war beeindruckend. Solche Pflanzen erwartet man eher bei Ecuagenera oder auf einer Pflanzenmesse, nicht unbedingt mitten im Gartencenter.
Preislich lag sie bei etwa 200 €.

Das ist natürlich nicht wenig, aber bei dieser Größe auch nicht völlig absurd. Trotzdem würde ich persönlich auch hier wieder vergleichen, gerade wenn man solche Pflanzen schon auf Messen günstiger gesehen hat.
Der massive variegierte Philodendron
Ein echtes Highlight war der riesige variegierte Philodendron.
Das Ding war wirklich massiv.

Groß, auffällig, mit starken Luftwurzeln und einem sehr präsenten Wuchs.
Ich fand ihn beeindruckend, auch wenn mir die Panaschierung persönlich nicht ganz so gut gefallen hat. Außerdem habe ich zu Hause schon eine ähnliche Pflanze — nur eben nicht panaschiert.
Und ganz ehrlich: Man muss auch irgendwann wissen, wann genug ist.
Gerade bei großen Pflanzen ist nicht nur der Kaufpreis ein Thema, sondern auch der Platz. So eine Pflanze stellt man nicht mal eben irgendwo hin.
Die braucht Raum. Und zwar nicht nur ein bisschen.
Die 999 € Monstera Thai Constellation
Dann kam natürlich noch das große Preis-Highlight:
Eine Monstera Thai Constellation XXXL für 999 €.
Also praktisch 1.000 €.

Für diesen Preis bekommt man ein sehr gutes Smartphone. Oder viele kleinere Pflanzen. Oder sehr, sehr viele kleine Thai Constellations für 19,99 €.
Die Pflanze war ohne Frage schön. Große Blätter, starke Panaschierung, beeindruckende Größe.
Aber für mich persönlich wäre der Preis zu hoch.
Ich habe selbst mehrere Thai Constellations zu Hause, und meine waren damals deutlich günstiger. Natürlich war diese Pflanze größer, aber 999 € ist schon eine Ansage.
Besonders spannend fand ich, dass sie etwas eigenartig gewachsen war. Wenn man sie später an eine Rankhilfe binden wollte, hätte man wahrscheinlich ein bisschen kämpfen müssen, weil die Blätter nicht ideal ausgerichtet waren.
Für Sammler oder jemanden, der genau so ein großes Exemplar sucht, kann das vielleicht interessant sein.
Für mich persönlich: wunderschön zum Anschauen, aber kein Kauf.
Farne, Kakteen und fleischfressende Pflanzen
Weiter hinten gab es auch noch einen Bereich mit Farnen.
Ich bin immer mal wieder auf der Suche nach einem schönen Geweihfarn, aber ich hatte den Namen von meinem aktuellen Farn vergessen. Deshalb war ich vorsichtig und habe keinen mitgenommen.
Manchmal ist das besser.
Sonst kauft man am Ende genau die gleiche Pflanze nochmal, nur teurer.
Außerdem gab es einen Kakteenbereich. Ich bin persönlich nicht der größte Kakteentyp, aber sie waren da. Klein, groß, stachelig — alles, was man erwartet.
Neu oder zumindest auffällig fand ich einen kleinen Bereich mit fleischfressenden Pflanzen und einem kleinen Springbrunnen. Das war mal etwas anderes und sah wirklich schön aus.
Wie gesund wirkten die Pflanzen?
Insgesamt machten die Pflanzen auf mich einen guten Eindruck.
Natürlich sieht man in so einem großen Gartencenter hier und da mal eine Pflanze, die etwas angeditscht ist. Gerade bei großen Pflanzen oder empfindlichen Blättern passiert beim Transport schnell mal etwas.
Aber grundsätzlich wirkten viele Pflanzen gepflegt.
Ich habe bisher dort auch nicht massiv Schädlinge entdeckt. Vor längerer Zeit habe ich mal ein paar Trauermücken gesehen, aber bei einem Gartencenter dieser Größe ist das leider nicht völlig überraschend.
Schön ist es natürlich trotzdem nicht.
Wenn du dort eine Pflanze kaufst, würde ich sie zu Hause trotzdem erstmal kontrollieren und eventuell separat stellen. Das mache ich bei neuen Pflanzen grundsätzlich immer.
Würde ich beim Holländer am Olympiastadion Pflanzen kaufen?
Kommt darauf an.
Für klassische Pflanzen, kleine Thai Constellations oder besondere Pflanzen zu einem fairen Preis: ja, durchaus.

Für sehr teure Raritäten: eher nicht sofort.
Da würde ich persönlich erst vergleichen, online schauen, vielleicht auf Pflanzenmessen warten oder beobachten, ob der Preis in den nächsten Monaten fällt.
Der Holländer ist für mich weniger der Laden, in dem ich blind kaufe, sondern eher ein Ort zum Stöbern, Vergleichen und Inspirieren lassen.
Und dafür ist er wirklich gut.
Für wen lohnt sich ein Besuch?
Ein Besuch beim Holländer am Olympiastadion lohnt sich besonders, wenn du:
- gerne große Gartencenter besuchst,
- seltene Pflanzen live sehen möchtest,
- in Berlin oder Umgebung wohnst,
- Thai Constellations, Anthurien oder Philodendren spannend findest,
- nicht nur kaufen, sondern auch schauen möchtest,
- oder einfach Lust auf einen kleinen Pflanzenausflug hast.
Wenn du gezielt die günstigsten Preise suchst, ist der Laden vielleicht nicht immer die erste Wahl.
Wenn du aber Pflanzen live erleben möchtest, bevor du dich entscheidest, ist er wirklich spannend.
Mein Fazit zum Holländer am Olympiastadion
Der Holländer am Olympiastadion ist für mich einer der spannendsten Orte in Berlin, wenn man seltenere Zimmerpflanzen live sehen möchte.
Die Auswahl ist groß, der Laden ist schön aufgebaut und besonders der Bereich mit den Exoten macht Spaß.
Preislich ist es allerdings gemischt.
Manche Pflanzen fand ich fair, andere deutlich zu teuer. Besonders bei Raritäten lohnt sich ein Vergleich mit Online-Shops oder Pflanzenmessen.
Meine Highlights waren:
- die kleinen Thai Constellations für 19,99 €
- die Alocasia Frydek Variegata für etwa 25–30 €
- die großen panaschierten Monsteras
- die Anthurium Regale
- der massive variegierte Philodendron
- und natürlich die 999 € Thai Constellation als Gesprächsstoff
Gekauft habe ich nichts — aber manchmal reicht es auch, einfach durch ein Pflanzenparadies zu laufen, ein bisschen zu staunen und danach mit neuen Ideen nach Hause zu fahren.
Und ganz ehrlich: Für ein Video hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.
FAQ: Häufige Fragen zum Holländer am Olympiastadion
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